
Am 27. Februar 2016 haben 15 ehrenamtliche Helfer im Südwesten des Weidmooses für freie Sicht für die hier brütenden Wiesenvögel gesorgt, indem Bäume gefällt und Flächen entbuscht wurden. Bodenbrütende Arten wie z.B. der Kiebitz legen ihre Nester direkt in der Wiese an. Für die Eier und Pullis sind daher Raubtiere wie Fuchs oder Krähen eine große Gefahr. Damit die Nester nicht so leicht entdeckt werden, besiedelt der Kiebitz große, freie Flächen in denen Räuber keine Deckung oder Ansitzwarten wie z.B. große Bäume finden. Im Weidmoos brüten jährlich zwischen 20 und 25 Kiebitzpaare mit gutem Bruterfolg. In den äckern in denen diese Art außerhalb der Schutzgebiete oftmals Brutversuche startet, überleben meist nur wenige Jungvögel. Das Weidmoos bildet somit eine Stütze für die Kiebitzpopulation die mitteleuropaweit stark zurückgeht. Wir bedanken uns bei allen Helfern für ihren Einsatz recht herzlich! Wer im nächsten Jahr auch mitarbeiten möchte, kann sich gerne beim Obmann des Torferneuerungsvereines Ing. Johann Grießner (Tel. 0664/4008733) melden.






Kommentare von Matthias Hochradl