Schilfrohrsänger (Foto: P. Buchner)Blaukehlchen (Foto: Thaler)Zwergdommel (Foto: P. Buchner)Bekassine (Foto: P. Buchner)Rohrweihe (Foto: A. Ausobsky)

Brutvögel

Zwergdommel

Die Zwergdommel ist die kleinste europäische Reiherart. Sie ist ein ausgeprägter Zugvogel, der nur zwischen Ende April und September bei uns anzutreffen ist. Im Jahr 2002 konnten erstmals Zwergdommeln im Weidmoos nachgewiesen werden. Die Beobachtung eines Weibchens im Juli 2002 legt die Vermutung nahe, dass zumindest ein Zwergdommel-Paar im Weidmoos brütet. Aufgrund ihrer versteckten Lebensweise im Schilfdickicht ist ein konkreter Nachweis jedoch schwierig.

Rohrweihe

Das Weidmoos ist Heimat für zwei Rohrweihen-Brutpaare. Sie legen ihre Nester in den ausgedehnten Schilfflächen im zentralen Teil des Weidmooses an. Auch Rohrweihen sind Zugvögel, die das Gebiet im Herbst verlassen, um in ihre südlich gelegenen Überwinterungsgebiete zu fliegen. Es sind bereits mehrmals Beobachtungen von im Weidmoos geschlüpften Jungvögeln gelungen.

Wasserralle

Wasserrallen sind sehr versteckt lebende Verwandte des weithin bekannten Blesshuhnes. Sie leben während der meisten Zeit des Jahres sehr versteckt im Schilfdickicht des Weidmooses. Auffällig sind meist nur ihre Rufe, die sehr laut sein können und oft an das Quieken eines Ferkels erinnern. Im Weidmoos leben mehr als 10 Brutpaare.

Tüpfelsumpfhuhn

Auch Tüfelsumpfhühner gehören zu den europaweit gefährdeten Vogelarten. Sie brüten vor allem in überfluteten Seggenbeständen. Im Jahr 2002 wurden im Zentralbereich des Weidmooses an zwei Stellen rufende Tüpfelsumpfhühner festgestellt.

Kiebitz

Die Balzflüge der Kiebitze sind im Frühjahr ein auffälliges Schauspiel im Weidmoos. Kiebitze nutzen die Streuwiesen als Brutflächen und ziehen hier ihre Jungen groß. Während der Brutzeit kann man im Weidmoos rund 25 Kiebitz Brutpaare antreffen. Im Spätsommer während der Zugzeit sind oft mehrere Hundert anwesend.

Bekassine

Bekassinen-Männchen vollführen während der Balz atemberaubende Sturzflüge, bei denen sie ein dumpfes, meckerndes Summen erzeugen. Aufgrund dieses Geräusches werden Bekasinen oft auch Himmelsziege genannt. Dabei wird dieser Ton nicht durch die Stimme des Vogels erzeugt, sondern stammt von den zwei äußersten, in Schwingung geratenen Schwanzfedern. Im Weidmoos brüten 5-6 Bekassinen Brutpaare.

Blaukehlchen

Das Weidmoos beherbergt mit mehr als 30 Brutpaaren eine der größten österreichischen Populationen des Weißsternigen Blaukehlchens. Blaukehlchen gehören wohl zu den schönsten bei uns vorkommenden Vögeln. Leider leben sie während der meisten Zeit sehr versteckt im Vegetationsdickicht. Auffällig sind sie nur kurz nach der Ankunft aus den Überwinterungsgebieten (im Mai), wenn die Männchen durch ihren Gesang Reviere abgrenzen und gegen ihre Nachbarn verteidigen.

Feldschwirl

Obwohl Feldschwirle sehr versteckt leben, gehören sie zu den auffälligen und häufigen Bewohnern des Weidmooses. Ihr Gesang, der sehr stark an das Schwirren von Heuschrecken erinnert, bildet eine einprägsame Geräuschkulisse im Weidmoos.

Download > Komplette Artenliste aller bisher im Weidmoos festgestellten Vogelarten.

 

 

(c) P. Buchner
Zwergdommeln ...

 

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Rohrweihen ...

 

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Wasserrallen ...

 

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Kiebitze ...

 

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Bekassinen ...

 

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Blaukehlchen ...