Das Weidmoos ist eine von eiszeitlichen
Gletschern geschaffene Landschaft. Als sich nach dem Ende
der letzten Eiszeit, vor ca. 17.000 Jahren, die Zungen des
Salzachgletschers zurückzogen, haben sie im Alpenvorland eine
ausgedehnte Seenlandschaft hinterlassen.
Auch im Bereich des heutigen Weidmooses
entstand ein solcher See, auf dessen Grund sich mächtige Seetonablagerungen
ansammelten. Diese Seetone verhindern bis heute, dass Regenwasser
im Untergrund versickern kann. Im Laufe der Zeit verlandete
der See. Torfmoose siedelten sich an und bildeten über die
Jahrtausende hinweg eine bis zu 6 Meter mächtige Torfschicht.
Ein Hochmoor war entstanden.
Die Moorlandschaft zwischen Ibmer Moor,
Weidmoos und Bürmooser Moor bildet mit rund 2000 ha den größten
zusammenhängenden Moorkomplex Österreichs. Diese großen
Moore waren die Heimat für eine Reihe heute hier gänzlich
verschwundener Vogelarten wie z.B. Kraniche oder Birkwild.
Durch die im 18. Jahrhundert beginnende Urbarmachung der Moore
und den darauf folgenden Torfabbau hat der Mensch das Weidmoos
wiederum in eine völlig andere Landschaft verwandelt.
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Ton verhindert das Versickern
des Regenwassers ...
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